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Gartenfreunde Bondorf e.V.

 

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können Sie gerne Kontakt mit uns aufnehmen.

 

Tipps für Mai

Herbstgemüse aussäen
Im Mai beginnt die perfekte Zeit, um Herbstgemüse auszusäen. Im Gegensatz zum Früh-
jahrsgemüse benötigen Herbstpflanzen mehr Zeit zum Wachsen und Reifen, weshalb eine
frühe Aussaat notwendig ist. Herbstgemüse zeichnet sich durch seine robusten Eigenschaf-
ten aus und kann oft bis in den Winter hinein geerntet werden. Zu den beliebtesten Herbst-
gemüsen zählen Karotten, Radieschen, Spinat, Feldsalat, Kohlrabi und verschiedene Sorten
von Kohl. Die Aussaat von Herbstgemüse im Mai erfordert eine sorgfältige Vorbereitung
des Bodens. Der Boden sollte vor der Aussaat gelockert und von Unkraut befreit werden. Es
ist auch ratsam, den Boden mit organischem Dünger anzureichern, um das Wachstum der
Pflanzen zu fördern. Nach der Aussaat ist es wichtig, die Samen regelmäßig zu gießen, bis
sie gekeimt sind. Es ist auch wichtig, Unkraut regelmäßig zu entfernen und die Pflanzen vor
Schädlingen zu schützen. Sobald die Pflanzen eine gewisse Größe erreicht haben, sollten sie
ausgedünnt werden, um eine Überfüllung und Konkurrenz um Nährstoffe zu vermeiden.


Tomaten selbst veredeln
Veredeltes Gemüse sind Pflanzen, bei denen ein Teil einer robusten Wurzel- oder
Stammunterlage mit einem empfindlicheren Pflanzenteil, wie einer Knospe oder einem Trieb,
verbunden ist. Dadurch werden die positiven Eigenschaften beider Pflanzenteile kombiniert,
um eine widerstandsfähigere und produktivere Pflanze zu erzeugen. Veredelt wird, um
Krankheitsresistenz, Ertrag und Qualität zu verbessern. Wer selbst einmal veredeln möchte,
kann es zum Beispiel an Tomaten testen: Gebraucht werden eine robuste Unterlage und eine
Oberteilsorte. Schneiden Sie die Pflanzen sorgfältig mit sterilisiertem, scharfem Werkzeug,
um einen sauberen Schnitt zu erhalten. Die Unterlage sollte etwa 10 cm hoch sein, während
das Oberteil etwa 15 cm lang sein sollte. Führen Sie einen Keil- oder Schrägschnitt in die
Unterlage ein und passen Sie das Oberteil vorsichtig an. Die Schnittflächen müssen gut
zusammenpassen und sich berühren. Um beide Teile miteinander zu fixieren, verwenden
Sie eine flexible Veredelungsklammer oder einen Veredelungsclip. Schützen Sie die veredelte
Stelle vor Sonne und Austrocknung, bewässern Sie die Pflanze gut und stellen Sie sicher,
dass sie ausreichend Licht bekommt.

Tipp zum plastikfreien Gärtnern:                                                                                                       üppige Bepflanzung statt Unkrautvlies                                                                                                 Unkrautvlies aus Plastik ist absolut nicht zu empfehlen. Denn es hindert alle Pflanzen daran
von unten hindurchzuwachsen. Zudem kann Regenwasser schlechter vom Boden aufge-
nommen werden, Bodenlebewesen werden verdrängt und es sieht nicht schön aus. Wer
dann allenfalls sein Unkrautvlies mit Rindenmulch oder Kies bedeckt, schafft wieder eine
neue Grundlage für die Keimung von Wildpflanzensamen, die mit dem Wind herbeigeweht
werden. Eine deutlich bessere Alternative ist es, die Beete üppig zu bepflanzen, sodass
Wildwuchs kaum eine Chance hat Wurzeln zu fassen und dabei auf eine standortgerechte
Pflanzenauswahl zu setzen. Denn wenn die Pflanzen sich an einem Standort wohl fühlen,
entwickeln sie sich auch entsprechend prächtig. Bodendecker sind wunderbare Alternativen
zu Unkrautvlies und in den Gärtnereien in einer großen Auswahl erhältlich. Auch das Mul-
chen mit Rasenschnitt oder Stroh trägt dazu bei Wildwuchs zu verringern. Im Allgemeinen
sollte man sich jedoch damit anfreunden auch einigen Wildpflanzen in seinem Garten zu
begegnen – stellen sie doch eine wertvolle Nahrungsgrundlage für viele Insekten dar.


Mähfreier Mai
Bienen, Schwebfliegen und Schmetterlinge sind mit den wärmer werdenden Temperatu-
ren auf der Suche nach Nahrung im Garten unterwegs. Eine einfache Methode zu ihrem
Wohlergehen das Nektar- und Pollenangebot zu erhöhen ist eine Mähpause im Mai. Werden
im Rasen Gänseblümchen, Klee und Co. geduldet, trägt dies bereits zum Insektenschutz
bei. Wer nicht die gesamte Rasenfläche sprießen lassen möchte, kann einzelne Mäh-Inseln
stehen lassen.


(Quelle:BKD)