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Gartenfreunde Bondorf e.V.

 

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Tipps für Mai

Buschbohnen richtig aussäen – so gelingt es
Buschbohnen sind ideal für den Gemüsegarten und lassen sich leicht direkt ins Beet
aussäen. Wichtig ist der richtige Zeitpunkt: Säen Sie erst nach den Eisheiligen ab
Mitte Mai, wenn der Boden mindestens 10 bis 12 °C warm ist, da Bohnen sehr kälteempfindlich sind. Wählen Sie einen sonnigen, geschützten Standort mit lockerem,
humusreichem Boden. Die Samen werden etwa 2 bis 3 cm tief gelegt, mit 8 bis 10 cm
Abstand, bei einem Reihenabstand von rund 40 cm. Nach der Aussaat die Erde leicht
andrücken und vorsichtig angießen. Halten Sie den Boden gleichmäßig feucht und
vermeiden Sie Staunässe. Regelmäßiges Hacken oder eine dünne Mulchschicht hält
den Boden locker und fördert das Wachstum. Nach etwa acht Wochen können die
ersten Bohnen geerntet werden – häufiges Pflücken steigert den Ertrag deutlich.


Obstbäume und Beerengehölze im Mai richtig wässern
Im Wachstumsmonat Mai haben Obstgehölze einen besonders hohen Wasserbedarf.
Bei trockener Witterung steht daher das Bewässern im Vordergrund. Das gilt vor
allem für frisch gepflanzte Obstbäume sowie für Strauchbeeren, die flacher wurzeln. Eine gleichmäßige Bodenfeuchte unterstützt das sichere Anwachsen und kann
später das übermäßige Abstoßen junger Früchte vermindern. Am wirksamsten ist das
Gießen im Bereich der Kronentraufe, also am äußeren Kronenrand, da sich dort die
meisten wasseraufnehmenden Feinwurzeln befinden. Wichtig ist dabei: lieber seltener, dafür durchdringend wässern, als häufig nur oberflächlich. In trockenen Jahren
kann eine ausreichende Wasserversorgung den Ertrag um bis zu 30 Prozent steigern.
Regelmäßiges Hacken, Unkrautentfernung und Mulchen reduzieren die Verdunstung
deutlich. Auch Rasen unter Obstbäumen entzieht Wasser und Nährstoffe und sollte
möglichst durch eine offene Baumscheibe ersetzt oder zumindest sehr kurzgehalten
werden.


Hacken und Mulchen im Gemüsebeet – richtig gepflegt wächst es bessern
Regelmäßiges Hacken und Mulchen gehört zu den wichtigsten Pflegemaßnahmen im
Gemüsebeet. Beim Hacken wird die Bodenoberfläche nur flach, etwa 2 bis 5 cm tief,
gelockert. Dadurch wird die Verdunstung von Bodenwasser deutlich reduziert, und
keimendes Unkraut frühzeitig entfernt, bevor es den Gemüsepflanzen Wasser und
Nährstoffe entzieht. Wichtig ist, nicht tiefer zu hacken, da viele Gemüsearten flach
wurzeln und ihre Feinwurzeln sonst beschädigt werden können. Direkt nach dem
Hacken empfiehlt es sich, den Boden zu mulchen. Eine Schicht aus angetrocknetem
Rasenschnitt, gehäckseltem Pflanzenmaterial oder Stroh hält die Feuchtigkeit im
Boden, unterdrückt weiteren Unkrautwuchs und schützt die Bodenstruktur.


Fledermäuse sind fleißige Nützlinge
Einige der 25 heimischen Fledermausarten kommen auch in Kleingärten vor z.B. die
Zwergfledermaus, der Große Abendsegler oder das Braune Langohr. Sobald die Dämmerung einsetzt, sieht man die geschickten Flugkünstler auf der Insektenjagd. Auf
ihrem Speiseplan stehen auch Schädlinge und Lästlinge wie Apfelwickler und Stechmücken. Fledermäuse profitieren von allen Maßnahmen, die Insekten fördern. Eine
vielfältige Bepflanzung mit Wildstauden, Sträuchern und Obstbäumen bietet Nahrung für Tag- und Nachtfalter, sowie deren Raupen. In einem Gartenteich mit flacher
Uferzone und ohne Fischbesatz können sich Insektenlarven entwickeln. Unterschlupf
finden Fledermäuse in älteren (Obst-)bäumen, Totholzstapeln, Schuppen oder Fledermauskästen, die jedoch mind. 3 m hoch aufgehängt werden müssen. 

(Quelle:BKD)